Malerei

Die Malerei ist, neben der Architektur und der Bildhauerei, eine der wichtigsten Gattungen der Bildenden Künste. Sie besteht in der Herstellung der Kunstwerke durch das Auftragen von Farben auf eine Oberfläche. Die Komposition, das Zeichnen, das Farbenzusammenspiel und das Motiv bestimmen die Wirkung eines Werkes. Die Aufstellung der unterschiedlichen Genres stellt eine lange Liste dar: Portrait (Pierre Mignard), Landschaft (Nicolas Poussin, Claude Lorrain), Stillleben (Jean-Siméon Chardin), Genrebild (Gebrüder Le Nain), sowie das historische (Jean-Honoré Fragonard), mythologische (Jean-Auguste-Dominique Ingres), abstrakte Genre (Robert Delaunay) u.a.

Obwohl die Malerei zu den ältesten Gattungen der Kunst gehört, spielte sie bis zum Mittelalter keine eigenständige Rolle, sondern diente der Verschönerung von Büchern, Skulpturen oder Räumen. Erst die Epoche des Klassizismus (Nicolas Poussin, Claude Lorrain, Philippe de Champaigne, Charles Le Brun, Pierre Mignard) schuf die klare Trennung zwischen den unterschiedlichen Kunstgattungen und stellte eine Hierarchie der Genres in der Malerei her.

Am Ende des 18. Jahrhunderts kam mit der Französischen Revolution die Politisierung der Künste, auch der Malerei auf. Diese brauchte ideologisch wirksame Bilder, die an die Vernunft und die gesellschaftliche Verantwortung appellierten. Genau diese wurden von David und seiner Schule des Neoklassizismus (F. Gérard, N. Guérin, Ingres, Th. Chassériau, J.-F. Peyron, J.-B. Regnault, Puvis de Chavannes) erschaffen. Dem Neoklassizismus folgten der Realismus (Courbet, Daumier) und der Impressionismus (Degas, Monet, Renoir, Manet). In den 80-er Jahren des 19. Jahrhunderts zerfiel die Bewegung in mehrere voneinander unabhängige Strömungen, die unter dem Sammelbegriff Postimpressionismus zusammengefasst werden. Die Postimpressionisten (Cézanne, Gauguin, Toulouse-Lautrec, Signac, Seurat und Van Gogh) verwendeten unterschiedliche Techniken und entwickelten eigene Prinzipien. Die jungen Künstler des 20. Jahrhunderts demonstrierten eine komplette Ablehnung aller bisherigen Traditionen. Dies erklärt die Vielfältigkeit der Erscheinungsformen und Techniken, die jetzt genre- und länderübergreifend Einzug in die Moderne Kunst halten. Die bedeutendste Bewegung dieser Zeit war der Surrealismus, der zahlreiche Künstler aus unterschiedlichen Bereichen vereinte (Hans Arp, Marcel Duchamp, Francis Picabia).

  1. Malerei der Vorzeit und der Antike
  2. Malerei im Mittelalter
  3. Malerei der Renaissance
  4. Malerei des 17. Jahrhunderts
  5. Malerei des 18. Jahrhunderts
  6. Malerei des 19. Jahrhunderts
  7. Malerei des 20. Jahrhunderts

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