Gallier

Römische Bezeichnung für die keltischen Stämme, die die zu Italien angrenzenden Gebiete bewohnten. Nach ihren Bewohnern wurde dieses Land Gallien (Gallia) benannt.

Die Gallier bildeten kein einheitliches Volk, sondern bestanden aus mehreren (über 200) Stämmen.

Der größte und einflussreichste gallische Stamm waren die Arverner, die in der heutigen Auvergne siedelten. Außerdem nennenswert sind: Allobroger, Bellovaker, Biturigen, Haeduer, Karnuten, Lemovices, Mediomatriker, Parisii, Remer, Santonen, Sequaner u.a. Nach der Romanisierung Galliens wurden auch die nicht-keltischen Stämme (z.B. Aquitanier) als Gallier bezeichnet.

Im 4. / 5. Jh. verdrängten die germanischen Stämme die Kelten aus Gallien. Nur noch die Bretagne blieb überwiegend keltisch.

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