Französisch: Übersicht

Die französische Sprache wird insgesamt von 230 Millionen Menschen weltweit gesprochen, 80 Millionen davon nennen Französisch ihre Muttersprache. Auf dem europäischen Kontinent wird Französisch natürlich in Frankreich gesprochen, aber auch in weiten Teilen Belgiens, sowie in Luxemburg, der Schweiz (vor allem im Westen) und in Italien (Aostatal). Innerhalb der EU beherrschen rund 11% der Bevölkerung Französisch als Fremdsprache – das heißt, dass sich Französisch gleich hinter Englisch und Deutsch bei den EuropäerInnen großer Beliebtheit erfreut. Viele SchülerInnen entscheiden sich für das Erlernen der französischen Sprache und nutzen die zahlreichen Angeboten von Schulen und Privatanbietern für Sprachreisen nach Frankreich.
Gerade für die Europäische Union ist die französische Sprache von großer Wichtigkeit. Zum einen ist Frankreich Gründungsmitglied der EU, zum anderen befinden sich viele europäische Institutionen in Städten wie Brüssel oder Luxemburg, in denen Französisch gesprochen wird.

Ursprung des Französischen
Wie bei allen romanischen Sprachen liegen die Wurzeln des Französischen im Lateinischen. Noch heute benutzt man in der französischen Rechtschreibung das lateinische Schriftsystem.
Bis zurück ins Mittelalter existierten die lateinische und die französische Sprache nebeneinander. Latein wurde dabei vor allem im kirchlichen Bereich, sowie von Gelehrten und Politikern gesprochen, während Französisch (damals noch Altfranzösisch) die Sprache des Volkes war. Auf diese Tatsache geht die Bezeichnung des linken Seine-Ufers in Paris als Quartier Latin zurück. Dort befand sich die Universität, derer Lehrkräfte und Studenten Latein sprachen, im Unterschied zu den Handwerkern und Händlern des rechten Ufers, die überwiegend Französisch sprachen.

Phonetik des Französischen
Das phonetische System der französischen Sprache zeichnet sich durch eine relativ große Anzahl von Vokalen und durch vergleichsweise wenige Konsonanten aus, die jedoch sehr deutlich in jeder Position ausgesprochen werden.
Der mündliche Redefluss wird nicht üblicherweise in einzelne Wörter unterteilt. Die zusammengehörige Wörter bilden beim Sprechen eine sogenannte rhythmische Gruppe, die wie ein Wort ausgesprochen wird. Die Betonung liegt dabei auf der letzten Silbe der Gruppe.

Grammatik des Französischen
Die lexikalischen Kategorien des Französischen sind typisch für eine romanische Sprache: Verb, Adverb, Substantiv, Adjektiv, Artikel und Pronomen. Seine morphosyntaktischen Merkmale besitzen jedoch im Vergleich zum Lateinischen einige Besonderheiten: die Deklinationen sind nicht mehr vorhanden, genauso wie die grammatische Kategorie des Neutrums. Die Formen des Verbs sind dagegen sehr umfangreich: es gibt 2 Numeri, 3 Personen, 4 Modi, 10 Zeitformen.

 

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