Arbeitslosigkeit

Gemessen an den Arbeitslosenzahlen liegt Frankreich im europäischen Vergleich mit 9,9%, ähnlich wie Deutschland, im Mittelfeld. In naher Zukunft wird eine Arbeitslosigkeit von unter 5% wie in Luxemburg, Irland und Österreich für Frankreich wohl kaum zu erreichen sein. Die steigende Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren lässt eher vermuten, dass bald die 10% Grenze wie derzeit in Spanien und Griechenland überschritten wird.

Von der Arbeitslosigkeit in Frankreich sind Frauen (11,1%) häufiger betroffen wie Männer (9%). Deutlich gravierende Unterschiede sind jedoch in der Altersstruktur zu beobachten. Die Jugendlichen unter 25 Jahren liegen an der Spitze mit einer Arbeitslosenquote von 22,7%, die 25-49-Jährigen nähern sich mit 9,1% dem nationalen Durchschnitt, während die Personen ab 50 Jahre mit 7,1% deutlich darunter liegen. Ebenso stark von der Arbeitslosigkeit betroffen sind die Immigranten mit 17,4%, vor allem die Frauen mit einer Arbeitslosenquote von über 20%.

Die Statistiken zeigen, dass die Ausbildung eine besonders wichtige Rolle bei der Arbeitssuche spielt. Männer mit einer Hochschulausbildung finden zu 95% letztendlich einen Arbeitsplatz, während nur 72% der Männer ohne qualifizierten Berufsabschluss den Einstieg ins Berufleben schaffen. Besonders stark wirkt sich die Ausbildung bei den Frauen aus. Kaum die Hälfte findet, ohne dass nicht mindestens die Mittlere Reife erreicht wurde, eine Arbeit innerhalb der ersten vier Jahre. Mit einer Hochschulausbildung sieht die Situation deutlich besser aus. 90% der Frauen finden eine Arbeit innerhalb der ersten vier Jahre und 93% innerhalb von zehn Jahren nach Studienabschluss.
Die regionale Verteilung der Arbeitslosigkeit zeigt im Jahre 2005 deutliche Unterschiede. Im Languedoc-Roussillon und in Nord-Pas-de-Calais werden mit über 13% Spitzenwerte erreicht. Die Region mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit ist das Limousin (7,7%), dicht gefolgt von den Regionen Bretagne (8,0%) und Pays de la Loire (8,1%):
Alsace: 8,7%
Aquitaine: 9,7%
Auvergne: 8,4%
Bourgogne: 8,5%
Bretagne: 8,0%
Centre: 8,6%
Champagne-Ardenne: 10,2%
Corse: 10,4%
Franche-Comté: 8,8%
Ile-de-France: 9,5%
Languedoc-Roussillon: 13,6%
Limousin: 7,7%
Lorraine: 9,9%
Midi-Pyrénées: 9,8%
Nord-Pas-de-Calais: 13,3%
Basse-Normandie: 9,3%
Haute-Normandie: 10,8%
Pays de la Loire: 8,1%
Picardie: 10,9%
Poitou-Charentes: 9,4%
Provence-Alpes-Côte d'Azur: 11,7%
Rhône-Alpes: 8,5%
Quelle: INSEE

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